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Sonntag, 25. September 2022

POL-PB: Beide 24-Stunden-Wachen mit Defibrillatoren ausgestattet

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Paderborn/Büren (ots) –

Defibrillatoren können im Falle eines unvermittelten Herz-Kreislauf-Stillstands Leben retten. Auch die Polizei Paderborn verfügt nun über zwei der so genannten AED (Automatisierte Externe Defibrillatoren)-Geräte. Eines ist im Eingangsbereich der Polizeiwache Paderborn und das zweite im Eingangsfoyer der Polizeiwache Südkreis in Büren angebracht. Beide Wachen sind täglich 24 Stunden lang besetzt und die Defibrillatoren somit im akuten Notfall für Helfer erreichbar.

Ermöglicht wurde die Anbringung durch eine Kooperation der Polizei Paderborn mit der Björn Steiger Stiftung, die sich unter anderem für die flächendeckende Verbreitung von öffentlich gut zugänglichen Defibrillatoren einsetzt. Auf ihrer Homepage www.steiger-stiftung.de hat die Initiative unter dem Projektnamen „Herzsicher“ eine digitale Karte veröffentlicht, auf der die Standorte der Defibrillatoren in Deutschland markiert sind. Auch die Polizeiwachen in Paderborn und Büren sind dort bereits verzeichnet.

Für die Anwendung der AED-Geräte sind keine medizinischen Vorkenntnisse nötig. Die Defibrillatoren wurden so entwickelt, dass sie Laienhelfer sofort bedienen können, um Leben zu retten. Initiiert wurde die Anschaffung der zwei Geräte für die Polizei Paderborn über den Personalratsvorsitzenden Christoph Reinen, der auch den Kontakt zur Stiftung herstellte.

Der Kampf gegen den Herztod ist schon lange ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich seit mehr als 50 Jahren bundesweit für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Seit der Zulassung von AED-Geräten in Deutschland im Jahr 2001 hat die Stiftung rund 29.500 Defibrillatoren mit stiftungseigenen Projekten in Umlauf gebracht. Sie betreut außerdem weitere 14.500 Geräte, die von anderen Organisationen übernommen wurden. Seit 2013 stattet die Stiftung im Rahmen der besonderen Initiative „Herzsicher“ Landkreise, Städte und Gemeinden mit Defibrillatoren aus und schult die Bevölkerung in Wiederbelebungsmaßnahmen. Geplant ist die flächendeckende Umsetzung im gesamten Bundesgebiet mit dem Ziel je 1.000 Einwohner mindestens ein AED-Gerät öffentlich verfügbar zu machen.

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Quelle: ots

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