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Dienstag, 16. Juli 2024

POL-HA: Diensthund Fred wird von Polizeipräsidentin in den Ruhestand verabschiedet

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Hagen (ots) –

#Hagen #Polizei #110vierundzwanzigsieben – Kennen Sie noch Diensthund Fred? Er war der tierische Star in dem Video „Polizeiarbeit ist Wertearbeit“. Leider muss die Polizei Hagen den heute siebenjährigen Malinois-Rüden in den vorzeitigen Ruhestand verabschieden. Polizeipräsidentin Ursula Tomahogh hat es sich am Montag (20.11.) nicht nehmen lassen, dem vierbeinigen Kollegen persönlich zu danken für seinen Dienst und überreichte ihm symbolisch einen großen Kauknochen. Auch Polizeidirektor Steffen Mielke, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz und der Erste Polizeihauptkommissar Mathias Witte, Leiter der Polizeilichen Sonderdienste, nahmen an dem Termin teil.

Fred kann zukünftig alle vier Pfoten gemütlich baumeln lassen und sein restliches Hundeleben ganz ohne die Arbeit als Polizeihund genießen. Der Ruhestand kommt für den Rüden gerade zur richtigen Zeit. Im Urlaub brach sich Fred leider ein Bein – nach einer Op erholt sich Fred jedoch gut, auch wenn es dem Powerpaket noch schwer fällt, einen Gang runterzuschalten.

Fred, der seit 2018 an der Seite von Hundeführerin Polizeihauptkommissarin (PHKin) Viola Seel Dienst in Hagen versieht, muss aufgrund von Rückenproblemen frühzeitig die aktive Karriere als Polizeihund beenden.

„Fred und PHKin Seel sind ein eingeschworenes, leistungsstarkes und sehr erfolgreiches Team. Einen Polizeihund an seiner Seite zu haben heißt, 24 Stunden am Tag enorm in der Verantwortung zu stehen. Denn Diensthunde sind so viel mehr, als nur ein Streifenpartner für unsere Hundeführerinnen und Hundeführer, sie gehören zur Familie“, so Ursula Tomahogh.

Fred wurde 2016 in Belgien geboren und wohnte zunächst bei einer Privatperson in Neuss. Diese gab ihn nach rund zwei Jahren in die Hände der Polizei. Seitdem bildet Fred mit Polizistin Viola Seel ein Team. Nachdem er seine Schutzhundprüfung bestanden hat, ist er mit ihr in Hagen auf Streife. Das Duo war zudem zwei Mal in Berlin im Einsatz, um die Bundestagswahl zu schützen. Wie der überwiegende Teil der Diensthunde der Polizei NRW, hat Fred noch eine zweite Fähigkeit. Er ist Personenspürhund und hat die Polizei Hagen so bei zahlreichen Einsätzen mit seiner guten Nase unterstützt.

„Ich schätze an Fred seine loyale sowie aufopfernde Art mir gegenüber. Er ist ein unglaublich toller Diensthund und ich kann mich immer zu 100 Prozent auf ihn verlassen. Ich wünsche mir und Fred, dass er noch lange ein gesundes Leben mit mir führen kann, in dem wir viele gemeinsame Aktivitäten genießen und ganz viele Berge erklimmen“, so Viola Seel über ihren Diensthund.

Die erfahrene Polizistin beschreibt Fred als sehr aktiven Zeitgenossen. „Fred ist eine absolute Sportskanone! Er liebt es mit mir joggen und biken zu gehen und zu schwimmen. Sogar Standup-Paddling macht er mit, bei jeglichem Spiel mit dem Ball oder anderem Spielzeug geht sein Herz auf“. Darüber hinaus erklimmt Fred im Urlaub gerne sämtliche Gipfel in Rekordzeit – ganz unabhängig davon, ob es gerade Sommer oder kalter Winter ist. „Wenn es mal etwas ruhig sein muss, dann sucht Fred für sein Leben gerne verschiedene antrainierte Gerüche, die ich ihm verstecke. Das kann zum Beispiel Tee sein. Fred ist eben ein echter Spürhund, der leidenschaftlich gerne arbeitet“.

Zukünftig wird Fred es aber etwas ruhiger angehen und die Seele baumeln lassen. Er wird weiter bei seiner Hundeführerin Viola Seel bleiben und mit ihr so viel Zeit wie möglich verbringen. Die Polizei NRW übernimmt übrigens für Diensthunde im Ruhestand die Kosten für Futter und mögliche Tierarztbesuche sowie Behandlungen. So erhalten die mutigen Kollegen auf vier Pfoten im übertragenen Sinne eine Art „Pension“, die sie sich redlich verdient haben! Die Hunde bleiben nach Möglichkeit zudem immer bei ihren Hundeführerinnen und Hundeführern, die sich nach dem Dienst ausgiebig mit ihren Vierbeinern beschäftigen.

Damit PHKin Viola Seel weiter als Hundeführerin im Einsatz sein kann, ist sie bereits seit einiger Zeit mit Freds Nachfolger Baiko im Training. Der knapp 3 Jahre alte Rüde ist ein Malinois-Herder Mix – auch er stammt nicht aus der landeseigenen Zucht für Polizeihunde. Baiko fand den Weg über Holland nach Hagen und lebte ebenfalls zunächst bei einer Privatperson.

Er ist seit rund einem Jahr bei seiner Hundeführerin, die schon am ersten gemeinsamen Tag mit dem Training begann. „Baiko sei furchtlos und stellt sich jeder Herausforderung. Er wird in Freds Pfotenabdrücke treten und befindet sich in den Vorbereitungen, um als Personenspürhund ausgebildet zu werden. Mit dem Training fangen wir aber erst jetzt an. Zunächst hat Baiko seine Prüfung als Schutzhund abgelegt und kürzlich erfolgreich bestanden“, so PHKin Viola Seel.

PHKin Seel hat somit gleich zwei Diensthunde Zuhause, die sie gleichermaßen versorgt. Wenn Baiko nach getaner Arbeit die Pfoten ausstreckt, beschäftigt sich die Polizistin mit Fred, der auf die Rückkehr seiner Hundeführerin gewartet hat. (arn)

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Quelle: ots

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