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Freitag, 29. September 2023

BPOL NRW: Trotz geschlossener Schranken und Rotlicht – Lebensgefährlicher Leichtsinn!

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Meckenheim (ots) –

Freitagabend (20. Januar) überquerten drei Personen am Bahnübergang Baumschulenweg in Meckenheim die Gleise, obwohl die Schranken bereits geschlossen waren und das Rotlicht aufzeigte. Die herannahende S-Bahn Linie 23 musste eine „Vollbremsung“ einleiten um einen Unfall zu verhindern – glücklicherweise mit Erfolg.
Die Bundespolizei ermittelt nunmehr wegen gefährlichem Eingriff und den Bahnverkehr und warnt vor den Lebensgefahren!

Bei Dunkelheit (gegen 19:30 Uhr) fuhr ein 35-jähriger Triebfahrzeugführer mit der S-Bahn (Linie 23) Richtung Meckenheim. Kurz vor Einfahrt in den Bahnhof sah er drei Personen, die sich trotz geschlossener Schranken und Rotlicht auf dem Bahnübergang aufhielten.
Sofort leitete er bei ca. 70 km/h eine Schnellbremsung ein, kam jedoch durch den langen Bremsweg erst hinter dem Bahnübergang zum Stehen. Die zwei Männer und eine Frau sprachen den Lokführer kurz darauf am Bahnhof an. Das Trio gab an, unverletzt zu sein und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Die Bundespolizei nahm Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr auf und warnt aufgrund des Vorfalls eindringlich vor den Lebensgefahren auf Bahnanlagen:

– Das Betreten der Gleise ist grundsätzlich verboten und nur an
zugelassenen Stellen erlaubt!
– Jeder Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich!
– Züge nähern sich nahezu lautlos und haben einen langen Bremsweg!
– Züge können nicht ausweichen!
– Gerade bei schlechten Witterungsverhältnissen oder Dunkelheit
können Personen mitunter zu spät entdeckt und Schnellbremsungen
nicht mehr rechtzeitig eingeleitet werden!
– Keine Abkürzung ist es wert, sein Leben aufs Spiel zu setzen!

Weitere Hinweise zu Gefahren an Bahnanlagen sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de einsehbar.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Christin Fußwinkel

Telefon: +49 (0) 221/16093-102
Mobil: +49 (0) 173 56 21 184
E-Mail: presse.k@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW
Internet: www.bundespolizei.de

Marzellenstraße 3-5
50667 Köln

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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